Steinegarten

Pflanzen, Steine und mehr


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Wöchentliche Fotochallenge6 : Wachsen

Royusch möchte uns in CoronaZeiten beschäftigen 😉 und startet noch eine wöchentliche FotoChallenge

Thema der sechsten Woche: WACHSEN .. mit zwei Möglichkeiten … das Wachsen (größer werden) oder (mit Wachs behandelt werden) da schlage ich doch 2 Fliegen mit einem Projekt … meine gewachste Amaryllis .. da wird die Knolle mit Wachs überzogen und sie wachsen trotzdem 🙂


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Pflanze des Monats: Primeln (Primula)

Es gibt sie jetzt wieder in allen Farben und Formen … die Boten des Frühlings:   Primeln.

Oft leider als kurzzeitige Dekoware gekauft … aber bei unseren jetzigen Wintern auch im Garten überlebensfähig .. also auspflanzen und nicht wegwerfen 🙂

Ich mag besonders die Hochstieligen .. sie erinnern am ehesten an die „Wildform“ Schlüsselblume:. Die hier als Massenware verkauften Pflanzen sind zwar sehr farbenprächtig … spiegeln aber nicht annähernd die Vielfalt der Primelvarianten wieder .. z.B. die OrchideenPrimel

 

 


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Pflanze des Monats: Rote Bete (Beta vulgaris)

Rote Bete oder Rote Beete oder Rote Rübe  ist mit der Zuckerrübe und dem Mangold verwandt und gehört zur Familie der Fuchsschwanzgewächse.

RübenWildnis

Ersteres erkennt mensch an der Rübenform 🙂 Die Verwandtschaft mit Mangold  ist bei den fast identischen Blättern zu sehen.

Rote Bete  ist in Deutschland ein klassisches Herbst-/Wintergemüse. Die Aussaat kann ab Mitte April  erfolgen und  ab circa August bis zum ersten Frost können die leckeren und gesunden Knollen geerntet werden.

Die Knolle hat eine dünne Schale und besitzt darunter ein  purpurroten Fruchtfleisch mit aromatischem Geschmack. Die jungen Blätter schmecken auch gut im Salat. Beim Pikieren kann mensch auch schon die Miniknollen dekorativ verarbeiten … oder verpflanzen.

Blätter

Verarbeitet werden kann sie roh (geraspelt z.B. mit einem Apfel als Rohkostsalat) oder gkocht und dann weiterverarbeitet. Immer ist Vorsicht geboten – die austretende rote Farbe ist sehr intensiv ….

Mein Lieblingsrezept ist ein Rote-Bote-Kuchen aus dem Kochbuch „Kürbis, Mangold und Co.“:

Rote-Bete-Kuchen

Für 1 Springform (26 cm)

  • ca. 200 g Rote Beten
  • 5 Eier
  • 100 g Honig
  • 200 g Mandeln, gemahlen
  • 1 Prise Nelkenpulver
  • 100 g Weizen- oder Dinkelvollkornmehl
  • 1 EL Rum nach Belieben

Rote Beten schälen und fein reiben. Eier trennen, Eigelbe mit dem Honig cremig rühren. Nach und nach Rote-Bete-Raspeln, Mandeln, Nelkenpulver, Mehl und nach Belieben den Rum einrühren.

Form gründlich einfetten. Backofen auf 190 Grad vorheizen.

Eiweiße steif schlagen und vorsichtig unter den Teig heben. Teig in die Form geben und im Ofen (Mitte, Umluft 170 Grad) in 50-60 Minuten goldbraun backen.

Tipp: Den abgekühlten Kuchen mit Zitronen- oder Schokoladenguss überziehen.

Zubereitungszeit: ca. 1 Stunde 35 Minuten

(aus Kürbis, Mangold & Co., Gräfe und Unzer Verlag)


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Pflanze des Monats: Schwarze Apfelbeere (Aronia melanocarpa)

Der Wildobst-Strauch aus der Gattung der  Apfelbeere  kann bis zu 2m hoch werden .

Da der Pflanze jede Menge Heilwirkung nachgesagt wird und die Beeren zu Saft , Marmeladen etc. verarbeitet werden können, gehört sie eigentlich in unseren Nutzgarten – auch Acker genannt !

Eine eigene Internetseite hat die Aronia auch schon: http://www.aroniabeere.de  bzw. http://www.aroniapflanzen.com/

Rezepte für eine leckere Verwendung der Aronia-Beere gibt es u.a. hier: http://www.aronia-rezepte.com/rezept-uebersicht/

Mein Neuling sieht um diese Jahreszeit etwas unscheinbar aus – nur einige rötlich gefärbte Blätter lassen einen schönen  Strauch erahnen. Es soll auch 3 Jahre dauern. bis die ersten Früchte zu ernten sind.

Apfelbeeren brauchen einen sonnig bis halbschattigen Platz. Alle Sorten sind pflegeleichte Gehölze – brauchen aber viel Feuchtigkeit.
Sie blühen im Mai nach den ersten Blättern und duften sehr schön. Die Früchte sind dann im September reif für die rasche Verarbeitung – können aber auch leichte Fröste ertragen.


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Pflanze des Monats: Banater Kugeldistel (Echinops bannaticus)

Kugeldisteln sind derzeit Insektenmagnete … bei mir steht die Banater Kugeldistel  .. sobald  sich die ersten kleinen Blüten an der Distel öffnen, ist Hummelbesuch etc. angesagt.

Sie gehört zur großen Familie der Kugeldisteln und ist wohl eher als „Unkraut“ angesagt … da sie aber nicht übermäßig wuchert und sehr anspruchslos ist, hat sie hier einen Platz im Garten gefunden und ist immer wieder spannend bei den Hummelbesuchen etc. zu beobachten … In diesem Jahr ist sie sehr hoch gewachsen (fast 1,60m)


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Pflanze des Monats: Zierlauch (Allium)

Wunderschöne Kugelpflanzen leuchten derzeit im Garten: Zierlauch ist seit einigen Jahren immer beliebter geworden.

Er gehört zu Gattung der Lauchgewächse (Allium) von dem viele Arten als Speise- und Würzpflanzen bekannt sind. Andere Arten werden als reine Zierpflanzen genutzt  – und somit als „Zierlauch“ vermarktet…

Wobei natürlich auch die „Nutzlauche“ nicht nur gut schmecken und sehr gesund sind  – sehr dekorativ sind z.B. die Blüten des Bärlauch (Allium ursinum)

Die kleine Variante kennt mensch ja z.B.  schon vom blühenden Schnittlauch

Als  „Sternkugel-Lauch“ (Allium cristophii) kann die Pflanze eine durchschnittliche Wuchshöhen von 50 cm erreicht werden.

Der kugelförmige Blütenstand hat dann  manchmal einen Durchmesser von bis zu 30 cm …. und strahlt dann mit wunderschönen lila-blau


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Pflanze des Monats: Amberbaum (Liquidambar)

Der Amberbau, besonders der in Europa als Zierbaum genutzte Amerikanische Amberbaum)

besticht durch seine wunderschöne Herbstfärbung

Die ahornähnlichen Blätter funkeln jetzt in der Sonne goldgelb bis leuchtend rot 🙂

Die hier gezüchteten Sorten sind schlank und beanspruchen auch im Alter maximal 3-4 m Kronendurchmesser und wachsen kegelförmig. Das ist für ausgewachsene Bäume relativ wenig und zeigt die Eignung des Amberbaums auch für kleine Gärten als „Hausbaum“ .

Der Stamm ändert seine Struktur je nach Lebensalter – sehr spannend wenn sich später die sogen. Korkleisten bilden (das   aus der Rinde gewonnene Harz des Amerikanischen Amberbaumes dient übrigens der Herstellung von Parfümen, Klebstoffen , Ölen + Kaugummi.)

Der Amberbaum braucht einen sonnigen windgeschützten Platz und möglichst Lehmboden – ansonsten bei Sandböden in trockenen Sommern gut gießen !!!

Der Amberbaum  trägt  männliche und weibliche Blüten getrennt von einander an einer Pflanze. Beide Blüten sind etwas unscheinbar: Die männlichen Blütenstände sind grünliche, meist aufrechte,5-7cm lange Ähren. Die weibl. Blüten sind etwas auffälliger und befinden sich in kleinen hängenden, kastanienähnlichen Kugeln. Blütezeit ist im Mai recht früh nach dem Blattaustrieb.

Die ersten Blüten + Früchte (kugelige, verholzte Fruchtkapseln bis 3 cm  verholzt , stachelig)  tauchen allerdings erst nach ca. 18 Jahren auf !!