Steinegarten

Pflanzen, Steine und mehr


6 Kommentare

Kuchenbaum-Herbst

Jetzt würde er schön in der Sonne leuchten – aber  Regen und Sturm haben in der letzten Woche den

wunderschönen Kuchenbaum fast leergefegt:

Advertisements


4 Kommentare

Pflanze des Monats : Ringelblume (Calendula officinalis)

Ich erfreue mich schon eine Weile an der beliebtesten Pflanze in meinem Naturgarten (und in  der Naturheilkunde): der schönen Ringelblume.

Ringelblume im Morgenlicht

Ringelblume im Morgenlicht

Wenn es der Pflanze am Standort gefällt (sie stellt keine besonderen Ansprüche, liebt aber etwas Sonne!), wird mensch in den nächsten Jahren neue Pflanzen durch Selbstaussaat im Garten vorfinden.

Bis in den späten Herbst kann mensch sich dann an den  Farben von  zartem Hellgelb über  kräftiges Orange-Gelb bis hin zu Rot-Orange erfreuen. Die gefüllten Ringelblumen-Sorten sehen fast aus wie kleine Chrysanthemenblüten.

Samen gibt es für niedrigwüchsige (bis 25 cm) oder höhere (bis 70 cm) Sorten.

Weil sich die Ringelblumen  gesundend auf den Gartenboden auswirken und mit ihrem strengen Duft die Schnecken in die Irre führen kann (die Jungpflanzen mögen dagegen Schnecken sehr gern – als bis zu Blüte aufgepasst !!) , sollte mensch  auch in Gemüsebeeten  (besonders im Kartoffelfeld) Ringelblumen auspflanzen.

Sie gilt als eine der wichtigsten Blumen der Mischkultur im biologischen Gartenbau.

Die Blütenblätter machen sich gut in/auf einem Salat und schmecken leicht nussig.

Die relativ großen Samen werden auch gerne von Vögeln gefressen – also zum „Blüh-Ende“ nicht aus ästhetischen Gründen alles abschneiden , sondern selber sammeln und den Rest für die Kleintiere noch etwas stehen lassen!

Als Knospe

Pharmazeutisch werden die getrockneten ganzen, bzw. die zerkleinerten Blütenkörbchen, oder die getrockneten Zungenblüten verwendet.

Äußerliche Anwendung findet sie z.B. bei Hautentzündungen, schlecht heilenden Wunden etc. Ringelblumensalbe, -Öl oder -Tinktur lässt sich leicht selber herstellen.

** Einfach ein Handvoll Blüten z.B.  in Melkfett aus der Apotheke auflösen und einige Zeit ziehen lassen – dann Blüten entfernen (z.B. durch einen Kaffefilter gießen) und das Melkfett wieder erkalten lassen.

** 2-3 Wochen in Olivenöl eingelegte Blüten (an einem warmen Standort gelegentlich schütteln) ergeben ein gutes Hautöl.

Ringelblumen werden als Teeaufgüsse, wässrige Auszüge, Tinkturen, Extrakte und Salben genutzt.

Gefüllte orangefarbene Blüte

Mit der Ringelblume habe ich quasi auch meinen eigenen Wetterdienst im Garten: Öffnen sich ihre Blüten schon am frühen Morgen gibt es den ganzen Tag über schönes Wetter 🙂

Sind die Blüten aber gegen sieben Uhr immer noch geschlossen, wird es wohl bald Regen geben…. 😦


Hinterlasse einen Kommentar

Pflanze des Monats: Dill (Anethum graveolens)

Dill

oder auch Gurkenkraut wird diese zarte Doldenblüherin genannt.

Dill ist eine einjährige Gewürzpflanze. Sie wird ca. 70 cm groß – mit Blütendolde auch bis zu  120 cm.

Dill wird bereits seit Urzeiten als Kulturpflanze angebaut und als Heil- und Gewürzpflanze verwendet. Nach Mittel- und Nordeuropa kam der Dill sicherlich durch „Kräuter-Mönche“,  die ihn in ihren Klostergärten anpflanzten. Das feine Kraut ähnelt auch sehr dem Fenchel. Es duftet frisch sehr intensiv – gebacken z.B. in einem Kräutertörtchen aber auch …

Schöne Bilder von dem zarten Kraut gibt es wie immer bei der Google-Bildergalerie.

Bei uns wird das zarte grüne Kraut  überwiegend für Salate und Gurkengerichte genutzt.  Der Samen hilft als Tee angeblich auch gegen Blähungen und ist Bestandteil vieler Magentees.

Mehr dazu bei Heilkräuter.de

Im Anbau ist die Pflanze  recht anspruchslos –  wer im Herbst von den letzten Dillpflanzen einige Blüten stehen lässt,  hat  im folgenden Jahr manchmal mehr Pflanzen als gewünscht.

Viele Rezepte mit Dill als Zutat gibt es u.a. natürlich bei Chefkoch.de

 


Ein Kommentar

Pflanze des Monats: Gänseblümchen (Bellis perennis)

Wunderschöne Blüten der Gänseblümchen sind derzeit auf vielen Wiesen und auf meinem Rasen zu finden:

Aus dichten Blattrosetten  spriessen vom Frühjahr bis zum Herbst ununterbrochen aufrechte, blattlose, meist 5 bis 15 cm lange Blütenstängel mit schönen Blütenkörbchen hervor.

Bevorzugte Standorte sind Weiden, Parkrasen und Gärten auf nährstoffreichem Boden.  gleichzeitig ist sie eine sogen. „Zeigerpflanze“ für verdichtete Böden und übernutzte Wiesen und Weiden. Aber die Blüten sind essbar und sehr dekorativ auf Salaten etc. Gleichzeitig wird sie auch als Heilpflanze genutzt (z.B. in der Homöopathie) – also schön und nützlich 😉


3 Kommentare

Pflanze des Monats: Tulpen (Tulipa)

Die Tulpen (Tulipa) gehören zur Familie der Liliengewächse.

Die über 100 Arten wachsen ab April als Zierpflanzen in Parks und privaten Gärten.  Als Schnittblumen werden sie  fast „industriell“ gezüchtet. Die Niederlande sind der weltweit größte Tulpenproduzent. Am bekanntesten ist sicherlich der Keukenhof als Symbol für niederländische Tulpenpracht- und zucht ..

Eine bunte Pracht ist es derzeit überall –  in allen Farben, Formen und Größen gilt es diese Frühjahrblüherinnen zu bestaunen.


Die  Tulpenzwiebeln werden ca.  10 bis 20 cm tief in die Erde gesetzt und gedeihen am besten auf gut durchlässigem Boden. Ansonsten sind sie recht anspruchslos, was den Standort angeht. Sie gedeihen in der Sonne ebenso gut wie im Schatten. Je nach Sorte können die Tulpen zwischen 20 und 60 cm hoch werden. In Gruppen gepflanzt entsteht die beste Wirkung.

Nach der Blütezeit sollte mensch die verblühten Blüten vor der Samenbildung entfernen, aber mit dem Entfernen der Blätter so lange warten, bis sie völlig vergilbt sind.  Das sieht leider oft nicht sehr schön aus, aber bei Tulpen stirbt die alte Zwiebel nach der Blüte und nur bei richtiger Behandlung  bildet sich eine frische  Tochterzwiebel … Viele Zwiebeln blühen aber nach 2-3 Jahren einfach nicht mehr – dann muß mensch leider (?) neue Sorten einbuddeln ….

Wunderschöne alte Tulpensorten gibt es im Karlsruher Tulpenbuch von 1730 .

Lt. dem Grimmschen Wörterbuch

*  … stammen die  blume und ihr name stammen aus dem türkischen …,

*… die bezeichnung für musselin, insbes. für das turbantuch... mit dem die blüte der blume, die im pers.-türk. aber heute lalê heiszt, verglichen wurde …

* …ein dalmatischer hut, dieweil die blume, wann sie offen ist, ein gestalt eines dalmatischen hut  ….